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Montag, 23. September 2013

Auf der Alm da gibt's ....


Bonjour,

wir wurden nach St-Cergue ( http://www.st-cergue-tourisme.ch/de/index.php )zum traditionellen Raclette futtern eingeladen und machten uns mit der Bahn auf den Weg in Richtung Höhenluft.
Von Genf aus mit dem Schnellzug in nur 10 min. nach Nyon und dann mit der Bimmelbahn auf abenteuerlicher Strecke in Serpentinen hinauf auf 1050m - atemberaubende Ausblicke auf das Mont Blanc Massiv inklusive.
 Oben im Wintersport Örtchen angekommen ging es per Pedes weiter auf dem gut ausgeschilderten Weg #2 um das ersehnte einzukaufen. Auf 1333m Höhe erschlug uns zu aller erst der Blick hinunter ins Tal – auf den Genfer See und die Alpen. Unglaublich!
Der Duft der Wiesen und im Hintergrund das Gebimmel der Kuhglocken versetzte einen in die Schweizer Welt von Heidi und Alpöhi und irgendwie erwartete man, dass gleich der Geissenpeter um die Ecke gerannt kommt. Wir betraten hingegen die Käserei, die nur zur Sommerzeit bewirtschaftet wird und der Senner persönlich nahm sich uns an.
Er führte uns in die kleine Stube, in der Alles stattfindet – vom Kochen angefangen bis zur Käse -und Wurstherstellung. Es ist Aufenthaltsort und Zufluchtsort bei widrigem Wetter und Kommunikationszentrale der einsamen Höhenbewohner zugleich.
Wir trafen die nette junge Sennerin, die wir bereits im Zug gesehen hatten wieder und sie sprach sehr gut Deutsch, da sie in Berlin studiert hatte. Ja so ändern sich die Zeiten – heute studieren die Mädels vor sie es Heidi nachmachen :-)
Und wir kauften herrlich riechende hausgemachte und luftgetrocknete Schweinswürste, alten Gruyére (Surchoix), einen Laib Raclette Käse und natürlich frische Milch – direkt aus dem Stall.
Mit der bereits schwächer werdenden Sonne begannen wir den Abstieg und jetzt im Herbst wurde es schnell kalt und wir freuten uns schon auf den Raclette Abend mit Freunden.
All die Leckereien aus der Region direkt auf den Tisch – besser geht es kaum. Wir tranken Wein aus dem Valais und der Côte Region und das halbierte Raclette Rad schmorte in seinem Grill. Wow – welch Genuss! Frisches Baguette, Sauergemüse und die Leckereien vom Alpöhi dazu liessen keine Wünsche offen. Da die Kost nicht gerade Diät ist, kommt ganz plötzlich der Punkt wo wirklich nix mehr geht.
Man sackt in sich zusammen und das Einzige was hilft ist Hochprozentiges. Limoncello – Hausgemacht aus Bio Limonen aus Korsika mit 95% Alkohol aus Italien angesetzt. EIN TRAUM!
Und ratternd und ächzend sollte uns das Bähnlein wieder hinunter ins Tal bringen - mit einigen Pfund mehr auf der Waage …..

Au revoir

Monsieur Jack


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