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Freitag, 14. Dezember 2012

Antibes et français


Bonjour,

es sollte nach Antibes gehen um unsere mehr als dürftigen Französisch Kenntnisse zu erweitern. 14 Tage wieder jeden Morgen die Schulbank drücken. Ja – das hatten wir schon sehr lange nicht mehr. Nach viel Diskussion entschieden wir uns mit dem Auto zu fahren und nach heftigem Schneefall, einer Übernachtung und herrlichen Ausblicken auf die schneebedeckten Alpengipfel erreichten wir das ersehnte Ziel.


 20°C noch um diese Jahreszeit erfreuten uns sehr und unser Schulappartement im nahen Juan-les-Pins war einfach aber sauber und gut gelegen. Aber erst mal zum Strand und zum Hafen und zum Meer. Herrlich! In der Abendsonne im Café sitzen mit einem Gläschen Chardonnay in der Hand - was will man noch mehr?! Ähhhmmmm, ja da war noch was. Französisch lernen....

Und so spazierten wir brav jeden Morgen so 20min. in die Schule nach Antibes. Oben am Hügel gelegen hat man einen super Ausblick auf die Stadt und von der Terrasse aus sogar aufs Meer. Dort gab es jeden Mittag leckeres frisch gekochtes französisches Futter zum Dumpingpreis. Sehr schülerfreundlich. Der Herr Lehrer aus der Region bemühte sich redlich uns einige Worte beizubringen – mal mit mehr – mal mit weniger Erfolg. Gleich von Anfang an mit Grammatik und unregelmäßigen Verben – ufffffff. Naja ich kann es ja immer noch darauf schieben, daß ich schon ein älteres Semester bin und mich nicht mehr so leicht lerne. Aber HALT! Wie macht das Susanne denn so locker? Na klar - sie ist ja wesentlich jünger ;-)

Die Nachmittage zog es uns weniger in die Studienräume der Schule, sondern ab ans Meer. Wir liefen von Hafen zu Hafen und ich konnte gar nicht genug kriegen von all den Booten und es überkam mich Fernweh.
 
Dann mussten wir uns noch ein nettes Restaurant für den Abend suchen und das war im touristischen Viertel gar nicht so einfach. Wir erlebten alles, von der Touri-Abzocke bis zu echten kulinarischen Ergüssen. Sehr leckeres Essen und stets ein Gläschen passenden Traubensaft dazu. Zugegeben – vergorenen Saft.

So purzelten die Tage nur so dahin und am Wochenende machten wir Ausflüge zum Picasso Museum und in die nahen Bergdörfer. Irgendwie ist da die Zeit völlig stehen geblieben. Und das ist gut so und macht den Charm aus.
 
Auch wenn ich in diesen feuchten, alten, unisolierten Gemäuern nicht leben möchte. Irgendwie schafften wir es stets eine andere Beschäftigung zu finden, außer Vokabeln büffeln und Grammatik pauken. Ach ja – wir waren ja im Urlaub – fast hätte ich es vergessen.

Au revoir

Monsieur Jack


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