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Mittwoch, 29. August 2012

Dampfschiffe

1915 ist die Geburtsstunde dieser Wundermaschine, die per Kohle und Wasserdampf die polierten Pleuel und Gestänge in Bewegung setzt, um die mächtigen Schaufelräder des Dampfers anzutreiben.



Mein Mechaniker Herz schlägt höher wenn ich die Männer tief im Bauche des Schiffes arbeiten sehe und beobachte wie sie mit Ölkännchen bewaffnet die wunderschönen Glaskolben mit Schmieröl befüllen. Hochglanzpolierte Messingdeckel verschliessen die Behälter für die Verlustölschmierung.



Es riecht nach heissem Schmieröl und Dampf steigt auf. Herrlich!



Fast vergesse ich nach draussen zu gehen um die phantastische Aussicht auf Villen und Yachten dem Ufer entlang zu geniessen.

Die Besatzungen jedes Bootes winken uns zu und freuen sich wie die Kinder wenn wir zurück winken. Wir sind auf dem knapp 2 stündigen Weg nach Nyon einer sehr netten kleinen historischen Stadt am Genfer See.

Ich bin mir nicht sicher ob mir der Ausblick von der Burg oder vom Schiff aus besser gefällt. Beides ist jedoch atemberaubend. In den schmalen Gässchen ist heute Antikmarkt und wir schlendern an diesem heissen Tag von Stand zu Stand.

Beim Thailänder futtern wir noch leckeren gebratenen Reis bevor wir mit dem Schnellzug in weniger als 20 Minuten wieder die Föntäne am See erreichen.

Ein traumhafter Tag mit garantierter Wiederholung :-)

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