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Montag, 2. Juli 2012

Nestle's Alimentarium


Bonjour,

es gibt auch verregnete Tage am grössten Binnensee Europas und so dachten wir der Besuch eines Museums wäre eine gute Idee.


Also ab ins Auto und nach 1 Stunde Fahrt erreichten wir den malerisch am See gelegenen Ort Vevey. Die Seepromenade liefen wir von der Burg mit seinem edlen Yachthafen bis zur markant in den Himmel ragenden Gabel entlang und schossen dann wie alle die obligatorischen Fotos zum Andenken.

Eins mit der monströsen Edelstahlgabel, die lange Zeit sehr umstritten war und eins mit der Charlie Chaplin Statue, die an seine 25 Jahre in Vevey erinnert.


Das Museum, das früher als Firmensitz von der mächtigen Firma Nestlé diente liegt in aussichtsreicher Lage am Lac Leman und man wünscht sich im ehemaligen Konferenzraum sein Wohnzimmer einrichten zu können. Was für eine Aussicht! Den Vorständen von damals hat die Arbeit hier sicherlich Freude bereitet.
12 CHF Eintritt erscheinen mir eine Frechheit für ein Museum in dem ja auch Werbung für die eigenen Produkte betrieben wird. Sowas muss kostenlos sein, wenn nicht sogar mit Giveaways entsprechend für die Marken geworben werden sollte.
Wir hatten im Restaurant einen Tisch reserviert und waren erstmal entsetzt über Selbstbedienung und Tabletts wie in der Kantine. Aber weit gefehlt. Die Damen waren sehr freundlich und in der teils Museum und teils richtige Küche wurde lecker Futter produziert:

- Gemischter Salat mit Gryere Küchlein
- Rindfleischsalat in Kräutervinaigrette mit frischen Gemüsen und jungen Kartoffeln
- Hausgemachtes Vanilleeis mit Beignets auf dickem Fruchtsaft

Im neu angebauten gigantischen Wintergarten sassen wir an einfachen Plastiktischchen unter abgehängten ewig langen Kletterpflanzen. Nebenan feierten Kinder ihren Geburtstag mit einer bunten Torte und wir genossen unseren Kaffee während wir das Programm des berühmten Jazz Festifals in Montreux durchblätterten.
Wieviele Kalorien verbrenne ich im Hamsterrad?

Das Museum ist recht informativ. Jedoch für Foodies wie wir es sind doch eher langweilig. Die momentane Sonderausstellung 'Collec Tionnez Moi' war witzig mit z.B. hunderten Cola Flaschen, Kondesmilch Deckeln aus aller Welt und Süssigkeiten aus allen Kontinenten der Erde.


Mein Highlight jedoch ist nachwievor das historische Gebäude in dieser herrlichen Umgebung.

Au revoir
Monsieur Jack




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